Bett
Sich hinzulegen heißt nicht automatisch, dass Körper und Gedanken mitkommen. Die Schritte unten zeigen kleine, ruhige Dinge auf dem Weg vom Aufrechten ins Schlafen, ohne sofortigen Schlaf zu fordern.

Bett
Eine Illustration eines Bettes mit braunem Rahmen, blauem Bettbezug und weißem Kissen, von vorne gesehen.

Bett
Eine Illustration eines Bettes mit blauem Rahmen, rotem Bettbezug und weißem Kissen, von der Seite gesehen.
Über diese Bildkarten
Stille ist das Schwierigste am Zubettgehen. Der Körper liegt flach, aber das Gehirn hat noch eine Liste mit allem, was heute passiert ist, und einer Ahnung von allem, was morgen kommen könnte. Mit offenen Augen zu liegen kann sich endlos anfühlen, besonders wenn die Erwartung "jetzt schlafen" lautet.
Die Karten verschieben den Fokus deshalb vom Ziel (Schlaf) auf den Weg dorthin: Bett richten, gedämpftes Licht oder dunkel, Wasserglas füllen, ein Buch, Kuscheltier umarmen, Augen schließen. Keiner der Schritte ist Einschlafen, daher kann das Kind die Reihenfolge abschließen, ohne daran zu scheitern. Der Schlaf kommt, wie er meistens kommt, sobald die Gedanken langsamer werden.
Konkreter Tipp: ein etwas langweiliges, sich wiederholendes Buch ans Ende der Reihenfolge legen, jeden Abend dasselbe. Das Gehirn bekommt etwas zum Festhalten, ohne neue Gedanken zu starten, und das verlangsamt das Tempo oft schneller als ein völlig stilles Bett. Um die Bildschritte in eine Abendroutine mit festem Zeitpunkt einzubinden, lässt sich Routined 14 Tage testen.